Am 10.06.2024 hatte das Seminar der Hans-Leipelt-Schule die Möglichkeit, einen spannenden und lehrreichen Tag an der Universität Augsburg zu verbringen. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in das Universitätsleben und akademische Arbeiten.

Im Rahmen des Erasmus+ - Programmes hatten drei unserer Lehrkräfte die Gelegenheit, am International Business College in Wien den Kolleginnen und Kollegen über die Schulter zu schauen und interessante Eindrücke von einem deutlich anderen Schulsystem zu gewinnen. Frau Simone Götz hat darüber einen Artikel für die Zeitschrift "Schule in Bayern" verfasst.

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„BOS vision“ – was ist das?

Unter „BOS vision“ verstehen wir ein modernes neues Unterrichtskonzept, das ab dem Schuljahr 2024/25 in den 12. Klassen der Berufsoberschule an den Start geht.

vision“ steht für: variabel – individuell – selbstgesteuert – innovativ – onlineunterstützt – nachhaltig

Hinter diesen Schlagworten steht eine Methodik des Lehrens und Lernens, die sich deutlich vom langjährig gewohnten Schulbetrieb unterscheidet und den Schülerinnen und Schülern zum einen mehr Freiheiten und Selbstorganisation ermöglicht, zum anderen damit aber auch mehr Verantwortung gibt für den eigenen Erfolg.

Die Schülerinnen und Schüler der BOS vision werden nicht mehr von morgens bis mittags oder nachmittags im Klassenzimmer sitzen, im 45-Minuten-Rhythmus verschiedene Fächer auf dem Stundenplan haben, stark lehrergelenkt im Gleichschritt lernen und üben u.s.w.

Was dann? Im Konzept BOS vision sollen vor allem vier Bausteine zum Erfolg führen:

1. Instruktionsphasen von kürzerer Dauer (ca. 15 bis 20 Minuten): In diesen Instruktionen erhält die Gruppe Input von der Lehrkraft (z.B. fachliche Inhalte, Lösungsschemata für Aufgaben, Erläuterung zu Aufgaben oder Lernmaterialien etc.)

2. Phasen des selbstorganisierten Lernens: Schüler erarbeiten sich Inhalte selbstständig mit Hilfe von Unterrichtsmaterial, das speziell hierfür entwickelt wird (z. B. differenzierte Informationen, differenzierte Aufgabenstellungen, zusätzliches Hilfsmaterial Erklärvideos etc.) 
Die Aufgabenstellungen beschränken sich dabei nicht nur auf Einzelarbeit, sondern werden je nach Fach und Zielsetzung auch in Bezug auf unterschiedlichen Sozialformen gestellt (z. B. Kleingruppenarbeit zur Teambildung und zum partnerschaftlichen Lernen).

3. Coaching-Möglichkeiten: Die Lehrkräfte stehen in bestimmten Zeitfenstern für Rückfragen, Hilfestellungen und Impulse nach dem Pull-Prinzip zur Verfügung, d. h. die Schülerinnen und Schüler nutzen entsprechende Coaching-Zeiten je nach individuellem Bedürfnis

4. Lernstandsgespräche: Mindestens zweimal pro Halbjahr erhält jeder Schüler in jedem Fach eine strukturierte Rückmeldung zu seinem aktuellen Lernstand.

In der Phase des selbstorganisierten Lernens arbeiten die Schülerinnen und Schüler selbständig an neu gestalteten Gruppen- oder Einzelarbeitsplätzen in verschiedenen Bereichen des Schulhauses, teilweise auch zuhause.

Eine wichtige Rolle in der BOS vision spielt auch das Digitale: Für Lernmaterialien, Aufgaben, Kommunikation mit Lehrkräften, Feedback etc. werden Plattformen wie MS Teams, Mebis etc. genutzt, Digitalkompetenzen sollen gezielt erweitert werden (z.B. Erstellung von Präsentationen oder Podcasts als Aufgabenform, sinnvolle Nutzung von KI etc.).

Ab dem Schuljahr 2024/25 richtet die Hans-Leipelt-Schule zwei „Integrative Vorklassen“ der FOS ein.

Die IVK ist ein Angebot für zugezogene Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die seit maximal vier Jahren in Deutschland, Österreich oder der deutschsprachigen Schweiz leben.

Die IVK ermöglicht den Erwerb eines mittleren Schulabschlusses und bereitet gezielt auf einen Einstieg in die „reguläre“ FOS im Folgejahr vor.

Inhaltlicher Schwerpunkt der IVK ist die Verbesserung der Deutschkenntnisse, d.h. es wird sehr umfangreich Unterricht in Deutsch bzw. Deutsch als Zweitsprache erteilt. Aber auch die anderen Kernfächer der FOS – z.B. Englisch und Mathematik – werden intensiv unterrichtet.

Ab Mittwoch, 5. Juni, findet der Unterricht an der Hans-Leipelt-Schule wieder in Präsenz statt, auch wenn das Hochwasser noch nicht vollständig abgeflossen ist. Wer an der Teilnahme verhindert ist, soll dies - wie üblich - über WebUntis mit entsprechender Begründung melden.

Auch im aktuellen Schuljahr 2023/24 haben sich wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen, angeleitet durch unsere Lehrkraft Christoph Bauer, am Bundeswettbewerb Fremdsprachen beteiligt.

Es wurden mehrere Kurzvideos in englischer Sprache erstellt, die alle Interessierten im Schüler-/Elternbereich unserer Website unter "Sonstiges" ansehen können.

Wir warten gespannt auf den Entscheid der Jury ...

Auch wir brauchen einmal Ferien ...

Unser Sekretariat ist im Zeitraum der Pfingstferien zur folgenden Zeit besetzt und telefonisch unter 0906-7050810 zu erreichen:

Mittwoch, 22.05.2024, von 10 Uhr bis 12 Uhr und

Mittwoch, 29.05.2024, von 10 Uhr bis 12 Uhr

Bitte beachten Sie: Die Haupteingangstür ist an diesen Tagen evtl. nicht geöffnet. Rufen Sie ggf. unter der oben genannten Rufnummer an, dann werden Sie eingelassen.

Kontaktieren Sie uns außerhalb des o.g. Zeitfensters ggf. bitte per E-Mail.

Ab Montag, 3. Juni 2024 sind Schulleitung und Sekretariat dann wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie erreichbar!

Am Freitag, 10. Mai 2024, ging es auch für die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS in Donauwörth endlich los: Mit der schriftlichen Prüfung im Fach Deutsch starteten die diesjährigen Fachabiturprüfungen der 12. Klassen und Abiturprüfungen der 13. Klassen. Nach den Prüfungen in Mathematik, im sog. von der jeweiligen Ausbildungsrichtung abhängigen "Profilfach" und zuletzt dann noch in Englisch werden es eine Woche später dann hoffentlich alle erfolgreich geschafft haben.

Der internationale Känguru-Wettbewerb der Mathematik findet alljährlich am dritten Donnerstag im März statt. Für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 80 Ländern lädt der Känguru-Wettbewerb zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. In einem Einzelwettbewerb sind dazu in 75 Minuten 24 Aufgaben in unterschiedlichen Klassenstufen zu lösen. Trotz Abiturvorbereitung und Schulaufgaben ließen es sich viele unserer Schülerinnen und Schüler nicht nehmen, beim „Känguru“ an interessanten Aufgaben zu knobeln.

Wie in den zurückliegenden Jahren schon etabliert, hat unser Förderverein auch im aktuellen Schuljahr einige besonders herausragende Seminararbeiten prämiert.

In einer kurzweiligen Veranstaltung am 02.05.2024, zu der neben Schülerinnen und Schülern auch Eltern und Lehrkräfte eingeladen waren, haben die vier ausgezeichneten Seminaristen Hanns Kociumaka, Maren Werner, Jana Lechner und Vinzenz Graber ihre Arbeiten jeweils präsentiert.